HILFEBEREICH

SwissWP Performance Optimizer

SwissWP Performance Optimizer – Hilfe

SwissWP Performance Optimizer unterstützt dich dabei, die Ladezeit deiner WordPress-Webseite automatisch zu verbessern.

Das Plugin analysiert die geladenen Ressourcen deiner Seiten und erstellt daraus eigene Optimierungsprofile. Dadurch können wichtige Inhalte bevorzugt und nicht sofort benötigte Ressourcen später geladen werden.


1. Erste Schritte

Nach der Installation und Aktivierung kannst du das Plugin grundsätzlich direkt verwenden.

  1. Plugin installieren und aktivieren.
  2. SwissWP Performance Optimizer im WordPress-Backend öffnen.
  3. Den Modus Sicher verwenden.
  4. Die wichtigsten Seiten deiner Webseite einmal aufrufen.
  5. Das Plugin erstellt automatisch Lernprofile für diese Seiten.
  6. Anschliessend die Webseite nochmals kontrollieren.

Empfehlung: Verwende zu Beginn immer den sicheren Modus.


2. Automatische Lernprofile

Das Plugin analysiert jede Seite separat.

Dadurch kann beispielsweise die Startseite andere Optimierungen erhalten als eine Kontaktseite, ein Blogbeitrag oder eine WooCommerce-Produktseite.

Die gespeicherten Lernprofile helfen dem Plugin zu erkennen, welche Ressourcen für die jeweilige Seite benötigt werden.

Lernprofile zurücksetzen

Wenn du grössere Änderungen an deiner Webseite vorgenommen hast, kannst du die bestehenden Lernprofile löschen und neu aufbauen lassen.

Dies kann beispielsweise sinnvoll sein nach:

  • grösseren Elementor-Änderungen
  • Theme-Wechsel
  • Installation neuer Plugins
  • Änderung von Formularen
  • Änderung von Menüs oder Popups
  • neuen Buchungs- oder Shop-Funktionen

3. Sicherer Modus

Der sichere Modus ist die empfohlene Einstellung für die meisten Webseiten.

In diesem Modus arbeitet das Plugin besonders vorsichtig und schützt bekannte kritische Ressourcen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Elementor
  • Elementor Pro
  • WooCommerce
  • Formulare
  • Menüs
  • Slider
  • Galerien
  • Popups
  • Checkout-Bereiche
  • Buchungssysteme

4. Ausgewogener Modus

Der ausgewogene Modus kann zusätzliche Optimierungen durchführen.

Verwende diesen Modus erst, wenn deine Webseite im sicheren Modus vollständig getestet wurde.

Nach der Aktivierung solltest du besonders folgende Bereiche kontrollieren:

  • Navigation
  • Mobile-Menü
  • Formulare
  • Slider
  • Galerien
  • Popups
  • WooCommerce Warenkorb
  • Checkout
  • Buchungsfunktionen

5. LCP-Optimierung

Das Plugin kann wichtige Bilder automatisch erkennen und priorisieren.

Bei erkannten Hauptbildern können unter anderem folgende Optimierungen angewendet werden:

  • fetchpriority="high"
  • loading="eager"
  • Priorisierung gegenüber später sichtbaren Bildern

Dadurch kann der Browser wichtige Inhalte früher laden.


6. Verzögertes Laden von CSS

SwissWP Performance Optimizer kann Ressourcen, die nicht sofort für die sichtbare Seite benötigt werden, später laden.

Dadurch kann Render-Blocking reduziert werden.

Die Originaldateien werden dabei nicht gelöscht oder dauerhaft verändert.


7. Safe Mode

Falls du vermutest, dass eine Optimierung eine Seite beeinflusst, kannst du den Safe Mode verwenden.

Hänge dazu folgenden Parameter an die URL:

?swp-safe=1

Beispiel:

https://deinewebseite.ch/?swp-safe=1

Bei diesem Seitenaufruf werden die Optimierungen des Plugins umgangen.

So kannst du schnell vergleichen, ob ein Problem tatsächlich vom Performance Optimizer verursacht wird.


8. Was passiert beim Deaktivieren?

Wird SwissWP Performance Optimizer deaktiviert, werden die Optimierungen nicht mehr ausgeführt.

Die Webseite lädt dann wieder über die normale WordPress-, Theme- und Plugin-Logik.

Das Plugin verändert keine Elementor-Seiten dauerhaft und löscht keine Original-CSS- oder JavaScript-Dateien.


9. Cache leeren

Wenn du Einstellungen am Plugin änderst, solltest du vorhandene Cache-Systeme leeren.

Dies betrifft beispielsweise:

  • WordPress Cache Plugins
  • Server Cache
  • Autoptimize Cache
  • CDN Cache

Danach die Webseite in einem privaten Browserfenster erneut testen.


10. PageSpeed testen

PageSpeed-Messungen können zwischen einzelnen Tests schwanken.

Für eine bessere Einschätzung empfehlen wir mehrere Messungen.

  1. Cache leeren.
  2. PageSpeed-Test durchführen.
  3. Test zwei- bis dreimal wiederholen.
  4. FCP, LCP, CLS und TBT vergleichen.

Beurteile die Optimierung nicht ausschliesslich anhand eines einzelnen Performance-Scores.


11. Verwendung mit anderen Performance-Plugins

SwissWP Performance Optimizer kann grundsätzlich zusammen mit Cache-Plugins verwendet werden.

Es sollte jedoch vermieden werden, dass mehrere Plugins gleichzeitig dieselbe Funktion übernehmen.

Problematisch kann beispielsweise sein:

  • CSS mehrfach asynchron laden
  • JavaScript mehrfach verzögern
  • mehrere Systeme für Critical CSS gleichzeitig verwenden
  • mehrere Plugins, die dieselben Dateien zusammenführen

Ein klassisches Page-Cache-System kann normalerweise weiterhin verwendet werden.


12. Nach Änderungen an der Webseite

Nach grösseren Änderungen solltest du die Lernprofile neu erstellen lassen.

Kleine Textänderungen oder neue Bilder erfordern normalerweise keinen Reset.

Bei grösseren strukturellen Änderungen kann ein Reset jedoch sinnvoll sein.


13. Lizenz

Für Updates wird eine aktive SwissWPPlugins-Lizenz benötigt.

1 Lizenz = 1 Website.

Nach Ablauf der Lizenz bleibt das Plugin funktionsfähig. Neue Updates können jedoch erst nach Verlängerung der Lizenz installiert werden.


14. Probleme nach einer Optimierung

Falls eine Funktion nicht mehr korrekt dargestellt wird:

  1. Seite mit ?swp-safe=1 aufrufen.
  2. Prüfen, ob die Funktion dort korrekt arbeitet.
  3. Optimierungsmodus auf Sicher stellen.
  4. Lernprofil der betroffenen Seite zurücksetzen.
  5. Cache leeren.
  6. Seite erneut aufrufen.

Falls das Problem weiterhin besteht, kann das Plugin vorübergehend deaktiviert werden. Die Webseite lädt danach wieder ohne die Optimierungslogik des Plugins.


15. Hinweis zu PageSpeed

SwissWP Performance Optimizer verbessert die technische Auslieferung deiner Webseite. Ein bestimmter Performance-Score kann jedoch nicht garantiert werden.

Weitere Faktoren sind beispielsweise:

  • Hosting
  • Serverantwortzeit
  • Theme
  • Anzahl der Plugins
  • Bilder und Videos
  • externe Skripte
  • Google Fonts
  • Tracking-Systeme
  • Buchungswidgets

Das beste Ergebnis entsteht durch eine Kombination aus guter Webseite, sauberem Hosting und sinnvoller Ressourcen-Optimierung.